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MERLO-ROTO 45.21 MCSS als vielseitige Schlüsselmaschine
25.01.2007
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Verwandte Themen:Krane-Teleskopmaschinen Teleskoplader Geländestapler Allradantrieb hydrostatisch
Schon in den 50er Jahren hat Le Corbusier Firminy Verte, ein „grünes“ Stadtviertel des an der Loire gelegenen Saint Etienne geplant.
Ab 1953 entstand neben Wohnungen und einem Stadion entstand auch ein Jugend- und Kulturhaus.
Aber die ebenfalls mit vorgesehene und von Eugène Claudius-Petit in Auftrag gegebene Kirche blieb nach dem Tode Le Corbusiers im Jahre 1965 bis 2006 unvollendet. Zwar wurde noch zwischen 1973 und 1978 ein erster Teil der Kirche errichtet, doch dann wurden die Arbeiten zunächst völlig eingestellt.
Erst jetzt konnte das Bauwerk mit öffentlichen und privaten Fördermitteln fertig gestellt werden. Die Kirche hat einen quadratischen Grundriss mit 25 m Seitenlänge und vier durch Rampen miteinander verbundene Etagen. Alles wird von einem 40 Meter hohen Kegelstumpf aus Beton überragt, dessen Oberseite zur Begünstigung des Lichteinfalls geneigt ist. Er ist zugleich auch der Glockenturm der Kirche.
Im Wesentlichen blieben die Pläne Le Corbusiers unverändert, sieht man einmal der Notwendigkeit ab, dass heutige Bauwerke auch heutigen Sicherheitsforderungen zu entsprechen haben. Bauleiter Aline Dubverger: Wir haben die neuen Erfordernisse bewusst im Bauwerk sichtbar gemacht, um den Eindruck vom Werk des großen Architekten noch weiter zu verdeutlichen.
Für Jean-Noel Chazelle, Chef des mit der Fertigstellung der Kirche beauftragten Bauunternehmens, war es zunächst nicht einfach, für den sehr eigenwillig geformten Bau die technologisch am besten geeigneten Bauproduktionsmittel auszuwählen. Er entschied sich aber letztendlich für eine Merlo-ROTO 45.21 MCSS, eine artikuliert aufgebaute Teleskopmaschine mit unbegrenzt schwenkbarem Oberwagen, die innerhalb weniger Minuten mit einer Vielzahl unterschiedlicher Ausrüstungen bestückt werden kann. Zum Beispiel für den Materialumschlag auf der Baustelle mit Gabeln als Stapler, für die Beschickung hochgelegener Arbeitsplätze mit einer hydraulischen Seilwinde und für punktuelle Feinarbeiten und Kontrollen mit einer Hubarbeitsbühne.
Die rund 14.500kg schwere Maschine ist mit einem vierschüssigen Teleskophubarm ausgestattet und erreicht mit diesem eine maximale Arbeitshöhe von über 22 Metern sowie eine größte Reichweite von 18 Metern. Sie kann Lasten bis zu 4.500 kg noch bis auf 10,7 Meter anheben oder bis auf 6,2 Meter weit auslegen. In Saint Etienne waren diese Grundkoordinaten der Merlo ROTO 45.21 MCSS vollkomme
Hohe Fahrtgeschwindigkeiten möglich
Obwohl auf der Baustelle in der Regel im Arbeitsgang gefahren wird und dann stufenlos Geschwindigkeiten von 0 bis maximal 11 km/h erreicht werden können, liegt an den Serienmodellen die größte Transportgeschwindigkeit auf 20 km/h, wenn nicht, das ist eine Option, ein Sondergetriebe gewählt wurde, welches Maximalgeschwindigkeiten bis 40 km/h zulässt. Dann bringt auch die dann auf „Automatik“ gestellte hydropneumatische Federung der Maschine wesentliche Vorteile: Der Fahrer wird nicht durch harte Schläge körperlich ermüdend belastet und die Maschine nicht durch sich aufschaukelnde Nickbewe-gungen instabil.
In der für den stationären Betrieb vorgesehenen Schaltstellung „Manuell“ kann der Fah-rer alle vier zwischen Fahrachsen und Unterwagenrahmen gelegenen Niveauzylinder einzeln ansteuern und somit die Maschine auch auf unebenen oder hängenden Standflächen präzise nivellieren. In der Stellung „Blockiert“ wird die vordem eingestellte Nivellierposition „eingefroren“.
Die Merlo ROTO 45.21 MCSS hat den inzwischen bei mehr als 50.000 Merlo-Teleskopmaschinen bewährten permanenten hydrostatischen Allradantrieb und das dreifach zwischen Vorderachs-, Rund- und Krabbenlenkung variierbare Lenksystem. Sie kann im stationären Betrieb auf vier einzeln verstellbare Pratzen abgestützt und ausgerichtet werden und wird dabei durch das Standsicherheits-Kontroll-System SKS überwacht.
Obwohl die Merlo-Teleskopmaschinen generell mit einer vorbildlich großen und ausgestatteten Großraum-Panoramakabine ausgestattet sind, hat der Maschi-nenführer in Saint Etienne die ROTO 45.21 MCSS häufig von „außen“ per Funk ferngesteuert. Er konnte auf diese Weise an dem formal recht komplizierten Bauwerk die Lade- und Beschickungsstellen und später alle Lastbewegungen am besten einsehen.
Das nun fertige Betonbauwerk wird jedoch nicht wie vormals vorgesehen als Kirche genutzt werden, sondern erhält die Funktion eines Nebensitzes des städtischen Museums für moderne Kunst. Es wird damit auch zu einem kulturellen Bezugspunkt zum gesamtkünstlerischen Werk Le Corbusiers, denn der Schweizer war unter seinem Geburtsnamen Charles-Edouard Jeanneret auch ein bedeutender Maler.
Ab 1953 entstand neben Wohnungen und einem Stadion entstand auch ein Jugend- und Kulturhaus.
Aber die ebenfalls mit vorgesehene und von Eugène Claudius-Petit in Auftrag gegebene Kirche blieb nach dem Tode Le Corbusiers im Jahre 1965 bis 2006 unvollendet. Zwar wurde noch zwischen 1973 und 1978 ein erster Teil der Kirche errichtet, doch dann wurden die Arbeiten zunächst völlig eingestellt.
Erst jetzt konnte das Bauwerk mit öffentlichen und privaten Fördermitteln fertig gestellt werden. Die Kirche hat einen quadratischen Grundriss mit 25 m Seitenlänge und vier durch Rampen miteinander verbundene Etagen. Alles wird von einem 40 Meter hohen Kegelstumpf aus Beton überragt, dessen Oberseite zur Begünstigung des Lichteinfalls geneigt ist. Er ist zugleich auch der Glockenturm der Kirche.
Im Wesentlichen blieben die Pläne Le Corbusiers unverändert, sieht man einmal der Notwendigkeit ab, dass heutige Bauwerke auch heutigen Sicherheitsforderungen zu entsprechen haben. Bauleiter Aline Dubverger: Wir haben die neuen Erfordernisse bewusst im Bauwerk sichtbar gemacht, um den Eindruck vom Werk des großen Architekten noch weiter zu verdeutlichen.
Für Jean-Noel Chazelle, Chef des mit der Fertigstellung der Kirche beauftragten Bauunternehmens, war es zunächst nicht einfach, für den sehr eigenwillig geformten Bau die technologisch am besten geeigneten Bauproduktionsmittel auszuwählen. Er entschied sich aber letztendlich für eine Merlo-ROTO 45.21 MCSS, eine artikuliert aufgebaute Teleskopmaschine mit unbegrenzt schwenkbarem Oberwagen, die innerhalb weniger Minuten mit einer Vielzahl unterschiedlicher Ausrüstungen bestückt werden kann. Zum Beispiel für den Materialumschlag auf der Baustelle mit Gabeln als Stapler, für die Beschickung hochgelegener Arbeitsplätze mit einer hydraulischen Seilwinde und für punktuelle Feinarbeiten und Kontrollen mit einer Hubarbeitsbühne.
Die rund 14.500kg schwere Maschine ist mit einem vierschüssigen Teleskophubarm ausgestattet und erreicht mit diesem eine maximale Arbeitshöhe von über 22 Metern sowie eine größte Reichweite von 18 Metern. Sie kann Lasten bis zu 4.500 kg noch bis auf 10,7 Meter anheben oder bis auf 6,2 Meter weit auslegen. In Saint Etienne waren diese Grundkoordinaten der Merlo ROTO 45.21 MCSS vollkomme
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n ausreichend, so dass man darauf verzichten konnte, die Maschine zusätzlich mit dem von Merlo entwickelten Laufkatz-Turmdrehkranausleger auszurüsten. Damit hätten Lasten bis 400 kg auf Höhen bis zu 31,7 m und in einer Hubhöhe von 20,2 m ab Drehkranzmitte auf eine Ausladung von 12,7 m gebracht werden können. Hohe Fahrtgeschwindigkeiten möglich
Obwohl auf der Baustelle in der Regel im Arbeitsgang gefahren wird und dann stufenlos Geschwindigkeiten von 0 bis maximal 11 km/h erreicht werden können, liegt an den Serienmodellen die größte Transportgeschwindigkeit auf 20 km/h, wenn nicht, das ist eine Option, ein Sondergetriebe gewählt wurde, welches Maximalgeschwindigkeiten bis 40 km/h zulässt. Dann bringt auch die dann auf „Automatik“ gestellte hydropneumatische Federung der Maschine wesentliche Vorteile: Der Fahrer wird nicht durch harte Schläge körperlich ermüdend belastet und die Maschine nicht durch sich aufschaukelnde Nickbewe-gungen instabil.
In der für den stationären Betrieb vorgesehenen Schaltstellung „Manuell“ kann der Fah-rer alle vier zwischen Fahrachsen und Unterwagenrahmen gelegenen Niveauzylinder einzeln ansteuern und somit die Maschine auch auf unebenen oder hängenden Standflächen präzise nivellieren. In der Stellung „Blockiert“ wird die vordem eingestellte Nivellierposition „eingefroren“.
Die Merlo ROTO 45.21 MCSS hat den inzwischen bei mehr als 50.000 Merlo-Teleskopmaschinen bewährten permanenten hydrostatischen Allradantrieb und das dreifach zwischen Vorderachs-, Rund- und Krabbenlenkung variierbare Lenksystem. Sie kann im stationären Betrieb auf vier einzeln verstellbare Pratzen abgestützt und ausgerichtet werden und wird dabei durch das Standsicherheits-Kontroll-System SKS überwacht.
Obwohl die Merlo-Teleskopmaschinen generell mit einer vorbildlich großen und ausgestatteten Großraum-Panoramakabine ausgestattet sind, hat der Maschi-nenführer in Saint Etienne die ROTO 45.21 MCSS häufig von „außen“ per Funk ferngesteuert. Er konnte auf diese Weise an dem formal recht komplizierten Bauwerk die Lade- und Beschickungsstellen und später alle Lastbewegungen am besten einsehen.
Das nun fertige Betonbauwerk wird jedoch nicht wie vormals vorgesehen als Kirche genutzt werden, sondern erhält die Funktion eines Nebensitzes des städtischen Museums für moderne Kunst. Es wird damit auch zu einem kulturellen Bezugspunkt zum gesamtkünstlerischen Werk Le Corbusiers, denn der Schweizer war unter seinem Geburtsnamen Charles-Edouard Jeanneret auch ein bedeutender Maler.
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