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Komatsu: Recycling - J?lich werden 200.000 Tonnen Bauschutt verarbeitet

Robust, kraftstoffsparend und mit einer Felsbereifung ausgestattet, sorgt der 142 KW starke Komatsu-Radlader WA380-6 bei der Franken Baustoff Recycling GmbH & Co. KG für mehr Produktivität und damit auch geringere Betriebskosten bei der Aufbereitung.
01.02.2007

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Baustoff Recycling
Die Franken Baustoff Recycling GmbH & Co. KG zählt zu den größten und renommiertesten Aufbereitungsunternehmen in Bayern. 

Jährlich werden in dem als Entsorgungsfachbetrieb zertifizierten Unternehmen etwa 200.000 Tonnen Bauschutt recycelt und anschließend unter anderem im Straßen- und Wegebau oder als Baum- und Dachsubstrat verwendet. 




Für den schnellen und reibungslosen Transport des Materials auf dem Werksgelände sorgen vier Radlader von Komatsu. „Seit ich auf dem WA380-6 sitze, habe ich keine Kreuzschmerzen mehr“, sagt Siegfried Herbst. Der 43-Jährige ist Radladerfahrer bei Franken Recycling. Schon 11 Jahre arbeitet er bei dem mit Hauptsitz in Röthenbach St. Wolfgang bei Nürnberg beheimateten Unternehmen und mit Radladern kennt er sich bestens aus. „Der Fahrkomfort“, sagt er weiter, „ist wunderbar“. Und „die Maschine ist sehr leise“, das muss man ausdrücklich betonen. 

Der neue Komatsu Radlader WA380-6 aus der Produktion in Hannover wurde kürzlich ausgeliefert und ergänzt nun den Maschinenpark mit den bereits vorhandenen Radladern WA320-5, WA270-3 und WA65-3.
Genauso zufrieden wie Radladerfahrer Herbst ist auch Werksleiter Alois Reule. „Die Leistung stimmt und der Spritverbrauch auch“. Gegenüber dem Vorgängermodell können, je nach Einsatz, bis zu 25 % Kraftstoff eingespart werden. Möglich wird dies durch den neuen Niederemissionsmotor mit Hochdruck Common Rail Direkteinspritzung in Verbindung mit dem Komatsu CLSS Hydrauliksystem. 

Die moderne Load Sensing Hydraulik erhöht nicht nur die Kraftstoffeffizienz, sondern sorgt auch für die extrem präzise Steuerung des Laders. Im Load- und Carry-Einsatz wird der Verbrauch noch einmal durch die optional erhältliche Wandlerüberbrückung gesenkt. Außerdem erlaubt der neuartige Aufbau des serienmäßigen Umkehrlüfters ein sehr leichtes Reinigen der Kühler und das ebenfalls neue adaptive Gaspedal hilft dem Fahrer, immer den richtigen Zeitpunkt zum Schalten unter wechselnder Last zu finden. Die Maschine „denkt“ mit und wählt automatisch, je nach Belastungsfall, selbsttätig den richtigen Gang. Der Fahrer muss lediglich das Gaspedal betätigen. 

Komatsu Radlader in der 18t Klasse

Das alles sind für Werksleiter Reule Vorteile,die letztendlich ausschlaggebend dafür waren, sich für den WA380-6 von Komatsu zu entscheiden. Die Maschine in der 18 t Klasse und mit einem Standardschaufelvolumen von 3,5 m3 ist „genau das gewesen, was wir benötigen“. Mit dem zuständigen Komatsu-Händler, Reif Baumaschinen in Ansbach, arbeitet man schon seit der Eröffnung des eigenen Betriebes im Jahr 1994 sehr gut zusammen. Die Wege sind kurz und „der Reif ist immer da, wenn man ihn braucht“.

Durchschnittlich etwa 800 Tonnen Bauschutt werden in dem ehemals als Sandkuhle genutzten Betrieb täglich verarbeitet. Auf dem etwa 40.000 m2 großen Werksgelände wird das Material mit einer Prallmühle zerkleinert. Schon dabei erfolgt eine erste Vorabsiebung. Ein Überbandmagnet entfernt anschließend Eisenarmierungen und danach wird nochmals gleich mehrfach gesiebt, um die verschiedenen Korngrößen voneinander zu trennen. 

Dann wandert das Material ins Sortierhaus, wo es per Handlese von Störstoffen wie Papier oder Kunststoff befreit wird. Vorbei an einem weiteren Überbandmagneten, der auch die letzten Schrauben und Nägel aussortiert, geht es weiter in die Windsichtung. Ein starker Luftstrom sorgt hier dafür, dass das auf dem Fließband liegende Material auch von leichten Störstoffen wie Papier- oder Kunststofffetzen befreit wird. Das Endprodukt sind schließlich hochwertige, nach verschiedenen Korngrößen getrennte mineralische Recyclingprodukte. Sie werden auf Baustellen - überwiegend im Umland - verkauft.

Doch nicht nur die unterschiedlichsten Recyclingbaustoffe, auch Dach- und Baumsubstrate werden produziert. Die Idee dazu kam Werksleiter Reule vor etwa einem Jahr. Bis dahin waren die zur Gewinnung dieser Substrate erforderlichen Baustoffe, überwiegend Tondachziegel, nicht gesondert verwertet worden. Zur Zeit beläuft sich der Ausstoß auf etwa 5.000 Tonnen im Jahr. Allein der Bedarf im Umland liegt jährlich bei etwa 10.000 bis 15.000 Tonnen. Für ausreichenden Absatz ist also gesorgt.

Die Herstellung von Substraten soll sukzessive weiter ausgebaut werden. Reule: „Damit schaffen wir für das Unternehmen eine zusätzliche umweltfreundliche Produktlinie“. Eine ständig gleichbleibend hohe Qualität aller Produkte garantierten werkseigene Kontrollen und unabhängige Prüflabore. Dort werden die Materialien auf ihre Bautauglichkeit und Umweltverträglichkeit untersucht. Das gilt auch für die Dach- und Baumsubstrate. Sie erfüllen die von der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau herausgebebenen FLL-Richtlinien.

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