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Komatsu: Neue Umschlaganlage der Hafengesellschaft Brunsbuettel puenktlich in Betrieb genommen drucken Komatsu: Neue Umschlaganlage der Hafengesellschaft Brunsbuettel puenktlich in Betrieb genommen senden

Komatsu: Neue Umschlaganlage der Hafengesellschaft Brunsbuettel puenktlich in Betrieb genommen

Bei der Übergabe des WA500-6: (von links nach rechts) Klaus Schjut, Leiter der technischen Werkstätten der Hafengesellschaft Brunsbüttel mbH, Radladerfahrer Heino Blesein sowie Gesamtvertriebsleiter der Komatsu Deutschland GmbH, Uwe Herber.
15.06.2007

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Brunsbüttel. Nach 14 Monaten Bauzeit konnte pünktlich am 1. Januar die neue Umschlaganlage der Hafengesellschaft Brunsbüttel mbH in Betrieb genommen werden. Europas größter Kupferproduzent, die Norddeutsche Affinerie (NA) in Hamburg, wird in den neuen Anlagen im Brunsbütteler Elbehafen jährlich etwa 1,25 Millionen Tonnen Kupfersulfat umschlagen. Für die beiden neuen 35 Tonnen schweren Komatsu-Radlader WA500-6 bedeutet das Einsätze, wenn nötig, rund um die Uhr.


Mit der Fertigstellung der Anlage ist ein neues Kapitel in der Geschichte des Brunsbütteler Elbehafens und damit auch der Hafengesellschaft aufgeschlagen worden. Brunsbüttel, so Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dietrich Austermann während der offiziellen Inbetriebnahme, rücke immer mehr in den Focus ansiedlungsinteressierter Unternehmen. Von der 38-Millionen-Investion der Hafengesellschaft gehe ein gewaltiger Effekt aus. 

Zuversichtlich nach vorne schauen

Neben Minister Austermann waren weit mehr als 100 Gäste zur Einweihung in den Elbehafen gekommen. Hans-Helmut Schramm, Geschäftsführer der Hafengesellschaft, dankte Austermann für den Zuschuss von 3,2 Millionen Euro aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Die Anlage sei trotz laufendem Betrieb wie geplant fertiggestellt worden.

Von einer „optimalen Kooperation“ zwischen der Norddeutschen Affinerie und der Hafengesellschaft sprach NA-Vorstandschef Werner Marnette. Brunsbüttel entwickele sich zu einem interessanten Industriestandort. Die NA wolle in Hamburg wachsen und damit wachse auch Brunsbüttel. „Ich kann mir vorstellen, dass die NA sich hier weiter engagieren könnte.“ Der Vertrag über den Umschlag des Kupfersulfats läuft über 20 Jahre. 

Bis Ende 2006 war der Hamburger Hafen Umschlagplatz für Kupfersulfat. Jetzt wird es von Seeschiffen in Brunsbüttel angelandet, gelöscht und über ein insgesamt 1,6 Kilometer langes System aus Förderbändern, Trichtern und Wiegeeinrichtungen in das Kernstück der neuen Anlage, eine 260 Meter lange, 65 Meter breite und 25 Meter hohe Lagerhalle, gebracht. In 27 Boxen lagern dort, nach Sorten getrennt, bis zu 120.000 Tonnen. Bevor das Sulfat mit Binnenschiffen in das etwa 60 Kilometer entfernte NA-Werk transportiert wird, muss der Grundstoff für das spätere Kupfer aus den Boxen geholt und in die Trichter gefüllt werden – und genau dafür werden die beiden Komatsu-Radlader WA500-6 eingesetzt. 

Beste Maschine: Unschlagbar in Sachen Schubkraft und Steigfähigkeit

Vorher wurden verschiedene Radlader ausprobiert, sagt der Geschäftsführer der Hafengesellschaft Hans-Helmut Schramm. Man habe die infrage kommenden Radlader der verschiedenen Hersteller vor Ort gehabt und getestet. Die Fahrer hätten sich letztlich für den WA500-6 von Komatsu entschieden. „Das war zwar nicht die günstigste aber die beste Maschine.“

Zwei WA500-6 werden zum Beladen der Trichter in der Lagerhalle und ein weiterer überwiegend zum Glätten einer Kohlenhalde und Auslagern verwendet. Was die Maschinen also brauchen, ist vor allem viel Schubkraft und hohe Steigfähigkeit. Und in dieser Hinsicht, versichert Klaus Schjut, Leiter der technischen Werkstätten der Hafengesellschaft, „ist der WA500-6 unschlagbar“. „Wo die anderen anfingen zu rutschen, fährt der einfach so durch.“ Auch vom Kraftstoffverbrauch ist man angenehm überrascht und mit dem zuständigen Komatsu-Händler, Schlüter-Nord, arbeite man „gut zusammen“. 

Ausgerüstet sind die beiden in der Halle laufenden Maschinen mit 5,3 Kubikmeter fassenden Schüttgutspezialschaufeln. Sie wurden eigens angefertigt, sind extrem verschleißfest und verfügen über Versteifungen zwischen Rücken- und Seitenflächen. Auf der Kohlenhalde wird mit einer 10,3 -Kubikmeter-Schütgutschaufel gearbeitet. Radladerfahrer Heino Blesein lobt vor allem die „sehr gute Standfestigkeit in eingelenktem Zustand“. Selbst bei sehr schnellen Ladespielen und bei Load- and Carry-Einsätzen schwanke die Maschine nicht. Beeindruckend sind auch die Ausschütthöhe und Reichweite beim Beladen der extrem hohen Kohle-Sattelzüge.

Bei der Entwicklung des WA500-6 stand, neben Wirtschaftlichkeit und Komfort, Leistung ganz im Vordergrund

Für extrem viel Schubkraft, große Steigfähigkeit und hohe Beschleunigungswerte auch bei niedrigen Drehzahlen sorgen der neu konzipierte Antriebsstrang und ein gegenüber dem Vorgängermodell um etwa 20 Prozent gesteigertes Drehmoment. Bei 1.250 Umdrehungen pro Minute werden gewaltige 1.875 Newtonmeter erreicht. Damit wurde auch dem Trend zu größeren Transportstrecken Rechnung getragen.

Außerdem verfügt die 263 kW starke Maschine jetzt über ein Load-Sensing-Hydrauliksystem mit Verstellpumpe. Das von Komatsu entwickelte CLSS-System macht eine präzise und gleichzeitig effiziente Steuerung von Schaufel, Ausleger und Anbaugeräten möglich. Mehr Fahrerkomfort garantiert die neue SpaceCabTM-Kabine. Die komplette Konsole mit den Fingerhebeln zur Steuerung des Verladevorgangs ist jetzt verschiebbar und kann im Verbund mit den größeren, ebenfalls verstellbaren Armlehnen optimal für den jeweiligen Fahrer eingestellt werden.

Ein Abgasrückführungssystem sorgt dafür, dass der neue Komatsu ECOT3-Niederemessionsmotor mit kennfeldgesteuerter Common-Rail Direkteinspritzung, Ladeluftkühlung und Turbolader beim Ausstoß von Stickoxiden noch unter den von der Stufe III der Europäischen Abgasrichtlinien geforderten Werten liegt - und das bei gesteigerter Leistungsabgabe und ohne höheren Kraftstoffverbrauch.

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