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Zuverlässig bei Wind und Wetter: Der Komatsu-Hydraulikbagger entfernt Gestein vom Grund der Ostsee
Für den PC1250-7 von Komatsu ist es Schwerstarbeit. Seit Oktober vergangenen Jahres ist der knapp 110 t schwere Hydraulikbagger dabei, die vor der Mole im polnischen Hafen Gdynia als Wellenbrecher liegenden Beton- und Gesteinsbrocken vom Grund der Ostsee zu entfernen.
Sie sollen Platz machen für den Bau einer neuen Wellenbrechkonstruktion und Vorsatzschale für die Mole. Voraussichtlich Ende kommenden Jahres werden die Arbeiten, die von der Colcrete - von Essen GmbH & Co. KG in einer Arbeitsgemeinschaft mit Wayss & Freytag, Essen, durchgeführt werden, beendet sein.
Der Stelzenponton, auf dem der PC1250-7 arbeitet, ist 11 Meter breit und 41Meter lang. Einschließlich Bagger kommt er auf ein Gewicht von etwa 600 Tonnen. Der Ponton ist eines von insgesamt 25 Schiffen der in Rastede bei Bremen beheimateten Colcrete - von Essen GmbH und Co. KG, einem Unternehmen, das mit seinen etwa 100 Mitarbeitern den gesamten Bereich des Spezialwasserbaus sowohl im Küstenschutz als auch im Schifffahrtsstraßenbau abdeckt.
Firmen mit vergleichbarem Angebotsspektrum, sagt Geschäftsführer Gerhard Hackmann, gäbe es in Deutschland nur etwa eine Handvoll. Er wünscht sich mehr Investitionen der öffentlichen Hand. „Es könnte vorausschauender und sicherer gebaut werden.“
PC1250-7 schafft Altmaterialien weg
Beim Projekt in Gdynia wird die Mole mit einer betonierten Vorsatzschale auf einer Länge von 2.200 Metern von 7 auf 9,60 Meter verbreitert und um 80 Zenitmeter auf 12,40 Meter erhöht. Einschließlich der neuen Beton-Wellenbrechkonstruktion werden etwa 70.000 Kubikmeter Unterwasser- und 60.000 Kubikmeter konstruktiver Beton verarbeitet. Aufgabe des PC1250-7 ist es unter anderem, von einem schwimmenden Ponton aus die über Jahrzehnte als Schutz vor der Mole auf dem Grund der Ostsee abgelagerten Altmaterialien wegzuräumen.
Zwischen 5 und 10Meter tief liegen die im Extremfall bis zu 100 t schweren Beton- oder Gesteinsbrocken. „98 Prozent von ihnen“, sagt Geschäftsführer Hackmann, „können wir mit dem Bagger herausholen“. Was die Maschine
Aufwändige Umrüstungsarbeiten vor Ort in Gdynia waren nicht nötig. Bereits ab Werk wurde der Bagger mit der vom Unternehmen gewünschten Spezialausrüstung geliefert. Dazu gehörte, um die Sicht für den Fahrer zu verbessern, auch eine Erhöhung der Kabine um einen Meter. Für die im Wasserbau nötige möglichst große Reichtiefe sorgen bereits serienmäßig ein 9,1 Meter langer Monoblockausleger mit einem 5,7 Meter langen Stiel. Mit dem speziell angefertigten 3 Kubikmeter fassenden Mehrschalengreifer und einer Hubkraft von fast 25 Tonnen lassen sich so auch große Brocken problemlos aus 10 Metern Tiefe vom Meeresboden holen. Die maximale Grabtiefe liegt bei 11,6 m.
Baggersichtgerät sorgt für die Orientierung unter Wasser
Für die nötige Orientierung unter Wasser sorgt ein (D)GPS-gestütztes Baggersichtgerät. Sensoren an Ausleger, Stiel, Mehrschalengreifer und dem Drehwerk machen eine exakte Steuerung im Dezimeterbereich möglich. Über einen Bildschirm in der Fahrerkabine kann der Baggerfahrer jede Bewegung der Maschine genau verfolgen. Das gleiche gilt für den selbstfahrenden Stelzenponton. Auch er kann, bedingt durch das erd- und sattelitengestützte (D)GPS-System, auf wenige Zentimetergenau navigiert werden.
Seit etwa einem Jahr ist der 660 PS (485 kW) starke PC1250-7 jetzt auf dem Stelzenponton bei Wind und Wetter in der Ostsee im Einsatz. Gearbeitet wird je nach Bedarf im Standby-Verfahren. Die Anforderungen, die dabei an die Maschine gestellt werden, sind enorm. „Nennenswerte Probleme“, so der Geschäftsführer, „hat es bisher nicht gegeben“. Zuständig für die Betreuung der Colcrete - von Essen GmbH & Co. KG ist der Komatsu-Händler Schlüter + Partner GmbH mit seiner Niederlassung in Weyhe bei Bremen.
Sie sollen Platz machen für den Bau einer neuen Wellenbrechkonstruktion und Vorsatzschale für die Mole. Voraussichtlich Ende kommenden Jahres werden die Arbeiten, die von der Colcrete - von Essen GmbH & Co. KG in einer Arbeitsgemeinschaft mit Wayss & Freytag, Essen, durchgeführt werden, beendet sein.
Der Stelzenponton, auf dem der PC1250-7 arbeitet, ist 11 Meter breit und 41Meter lang. Einschließlich Bagger kommt er auf ein Gewicht von etwa 600 Tonnen. Der Ponton ist eines von insgesamt 25 Schiffen der in Rastede bei Bremen beheimateten Colcrete - von Essen GmbH und Co. KG, einem Unternehmen, das mit seinen etwa 100 Mitarbeitern den gesamten Bereich des Spezialwasserbaus sowohl im Küstenschutz als auch im Schifffahrtsstraßenbau abdeckt.
Firmen mit vergleichbarem Angebotsspektrum, sagt Geschäftsführer Gerhard Hackmann, gäbe es in Deutschland nur etwa eine Handvoll. Er wünscht sich mehr Investitionen der öffentlichen Hand. „Es könnte vorausschauender und sicherer gebaut werden.“
PC1250-7 schafft Altmaterialien weg
Beim Projekt in Gdynia wird die Mole mit einer betonierten Vorsatzschale auf einer Länge von 2.200 Metern von 7 auf 9,60 Meter verbreitert und um 80 Zenitmeter auf 12,40 Meter erhöht. Einschließlich der neuen Beton-Wellenbrechkonstruktion werden etwa 70.000 Kubikmeter Unterwasser- und 60.000 Kubikmeter konstruktiver Beton verarbeitet. Aufgabe des PC1250-7 ist es unter anderem, von einem schwimmenden Ponton aus die über Jahrzehnte als Schutz vor der Mole auf dem Grund der Ostsee abgelagerten Altmaterialien wegzuräumen.
Zwischen 5 und 10Meter tief liegen die im Extremfall bis zu 100 t schweren Beton- oder Gesteinsbrocken. „98 Prozent von ihnen“, sagt Geschäftsführer Hackmann, „können wir mit dem Bagger herausholen“. Was die Maschine
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benötige, sei „möglichst viel Reichtiefe“. Dieser Punkt, wie auch der Wasserbau insgesamt, werde jedoch von großen Herstellern „vernachlässigt“. Komatsu habe das technisch ausgereifteste Angebot gemacht. Hackmann: „Für uns war es die wirtschaftlichste Lösung. Wir sind mit dem Bagger sehr zufrieden.“ Im insgesamt 27 Hydraulikbagger starken Fuhrpark seines Unternehmens ist der PC1250-7 die erste Maschine des japanischen Herstellers. Aufwändige Umrüstungsarbeiten vor Ort in Gdynia waren nicht nötig. Bereits ab Werk wurde der Bagger mit der vom Unternehmen gewünschten Spezialausrüstung geliefert. Dazu gehörte, um die Sicht für den Fahrer zu verbessern, auch eine Erhöhung der Kabine um einen Meter. Für die im Wasserbau nötige möglichst große Reichtiefe sorgen bereits serienmäßig ein 9,1 Meter langer Monoblockausleger mit einem 5,7 Meter langen Stiel. Mit dem speziell angefertigten 3 Kubikmeter fassenden Mehrschalengreifer und einer Hubkraft von fast 25 Tonnen lassen sich so auch große Brocken problemlos aus 10 Metern Tiefe vom Meeresboden holen. Die maximale Grabtiefe liegt bei 11,6 m.
Baggersichtgerät sorgt für die Orientierung unter Wasser
Für die nötige Orientierung unter Wasser sorgt ein (D)GPS-gestütztes Baggersichtgerät. Sensoren an Ausleger, Stiel, Mehrschalengreifer und dem Drehwerk machen eine exakte Steuerung im Dezimeterbereich möglich. Über einen Bildschirm in der Fahrerkabine kann der Baggerfahrer jede Bewegung der Maschine genau verfolgen. Das gleiche gilt für den selbstfahrenden Stelzenponton. Auch er kann, bedingt durch das erd- und sattelitengestützte (D)GPS-System, auf wenige Zentimetergenau navigiert werden.
Seit etwa einem Jahr ist der 660 PS (485 kW) starke PC1250-7 jetzt auf dem Stelzenponton bei Wind und Wetter in der Ostsee im Einsatz. Gearbeitet wird je nach Bedarf im Standby-Verfahren. Die Anforderungen, die dabei an die Maschine gestellt werden, sind enorm. „Nennenswerte Probleme“, so der Geschäftsführer, „hat es bisher nicht gegeben“. Zuständig für die Betreuung der Colcrete - von Essen GmbH & Co. KG ist der Komatsu-Händler Schlüter + Partner GmbH mit seiner Niederlassung in Weyhe bei Bremen.
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