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Autobahnbruecke abgerissen: Cat-Bagger leisteten ganze Arbeit

Kraftvoll und zuverlässig: Die Cat-Bagger leisteten beim Abbruch der Autobahnbrücke ganze Arbeit.
13.11.2007

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Ein ungewöhnlicher Anblick erwartete die Pendler kürzlich auf der A5 zwischen Appenweier und Achern. Denn die 20 Meter lange, zweispurige Brücke bei Legelshurst war verschwunden. Die Firma Joos Umwelttechnik hatte sie im Auftrag des Regierungspräsidiums Freiburg sozusagen über Nacht abgebrochen – mit vier Cat-Baggern.


Der Brückenabbruch war das Pilotprojekt für den sechsspurigen Autobahn-Ausbau zwischen Offenburg und Baden-Baden, mit dem 2009 begonnen werden soll. Startschuss war am Samstag, 15. September, um 14:45 Uhr. Da nämlich begann die Polizei mit der Ausleitung des Verkehrs an den Autobahnzufahrten in Appenweier und Achern.

Sofort rückte die Joos Umwelttechnik mit Cat-Baggern an, um ein 50 Zentimeter hohes Sand-Kies Gemisch als Fallbett aufzuschütten, das die Fahrbahnen schützen sollte. Gleichzeitig wurden die Schutzplanken zurückgebaut. Kurze Zeit später machten sich die Kettenbagger mit Hydraulikhämmern und Abbruchscheren in Windeseile an den 80 Zentimeter dicken Fahrbahnüberbau.

Cat-Bagger begeisterten die Zuschauer

Dabei mussten die Arbeiter auch darauf achten, dass die neue Brücke, die mit einer Spannweite von zwei mal 27 Metern bereits vor dem Abbruch direkt neben der alten Brücke errichtet und in Betrieb genommen worden war, nicht beschädigt wird. Die vier Geräte, zwei Cat-Bagger vom Typ 325D sowie zwei Cat-Bagger vom Typ 330D mit Verstellausleger und Kabinen-Schutzbelüftung, machten sichtlich Eindruck.

Denn innerhalb kürzester Zeit hatten sich rund 250 Zuschauer auf der A5 versammelt, die nun staunend den schweren Abbruchbaggern bei der Arbeit zusahen. Lange konnte die Brücke diesen nicht Paroli bieten, denn um 16:25 Uhr krachte sie aufs Fallbett.

Leistungsstark und zuverlässig

Anschließend mussten die Bagger die insgesamt 850 Kubikmeter Stahlbeton in kleine Stücke zerteilen und auf schwereLKWs laden. Diese fuhren den zerkleinerten Stahlbeton zu einer fünf Kilometer entfernten Recyclingstelle. Dann waren auch die Widerlager und Mittelpfeiler an der Reihe, die ebenfalls zerkleinert, abgefahren und entsorgt werden mussten.

Mittlerweile war es tiefe Nacht und das 15 Mann starke Bauteam durch eine zweite Schicht abgelöst worden. Riesige Scheinwerferanlagen mit Lichtgiraffen sorgten dafür, dass ununterbrochen gearbeitet werden konnte. Schon bald sah es so aus, als hätte es die Brücke nie gegeben und das Fallbett konnte entfernt werden. Danach wurde die Fahrbahn gründlich gereinigt und die Schutzplanken wieder montiert.

Herausforderung erfolgreich gestemmt

Um 17 Uhr am Sonntag waren bereits wieder die ersten Autos auf der A5 unterwegs, als sei gar nichts passiert. Und die Bauleitung konnte zufrieden verkünden, dass der Brückenabbruch, der kein Alltagsgeschäft, sondern eine echte Herausforderung gewesen sei, absolut erfolgreich gestemmt wurde.

Auch die Joos Umwelttechnik konnte mit ihrer Arbeit sehr zufrieden sein. Denn unter einem enormen Zeitdruck hatten sie die Arbeit perfekt durchgezogen. „Das geht nur mit qualifizierten und leistungsstarken Mitarbeitern sowie zuverlässigen Maschinen“, so Geschäftsführer Andreas Ruf.

Die Joos Umwelttechnik mit Sitz in Hartheim im Breisgau wurde vor zehn Jahren unter dem Dach der seit 1950 existierenden Joos–Gruppe gegründet. Mittlerweile bestehen Niederlassungen in Stutensee-Staffort und Therwil (Schweiz). Aufgabenschwerpunkte der Breisgauer sind Abbruch und Rückbau, Flächenrecycling, Verwertung und Recycling von Rückbaumaterialien und Böden, Sanierung von Altlasten und Kontaminationen, Bau von Deponieabdichtungssystemen sowie Erdbau.

Besonders zeichnet sich das Unternehmen durch hoch qualifizierte und leistungsstarke Mitarbeiter aus sowie durch eine schlanke Organisation, die eine schnelle Reaktionszeit und Flexibilität ermöglicht. Die Joos Umwelttechnik erwirtschaftete im Jahr 2006 mit 32 Mitarbeitern einen Umsatz von 7,6 Millionen Euro. In Sachen Cat-Baumaschinen wird die gesamte Joos-Gruppe von der Zeppelin-Niederlassung Freiburg betreut.

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