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Putzmeister Betonpumpen gehen nach Japan
Zehn auf einen StreichSeit Jahrzehnten werden im technikverwöhnten Japan Beton-, Mörtel- und Dickstoffpumpen aus Putzmeister-Fertigung eingesetzt. Die Überführung der Maschinen nach Fernost dauert naturgemäß etwas länger, und die Transportabwicklung ist für den PM-Versand mit einem deutlich höheren Aufwand verbunden.
Dass dieser Tage gleich zehn Autobetonpumpen auf die 21.000 km lange Seereise in Richtung Tokio geschickt wurden, ist eher die Ausnahme und war gleichzeitig ein faszinierendes Beispiel für umsichtige Planung und reibungsloser Kooperation zwischen allen Beteiligten.
Montag, 15.30 Uhr: Sechs Autobetonpumpen M 28 und vier Maschinen des Typs M 36 stehen in zwei 5er Reihen abfahrbereit auf dem PM-Firmengelände. Die Fahrer von GERBER Transfer und Logistik, die im Auftrag der Spedition FR. MEYERS’S SOHN International Logistics die zehn Autobetonpumpen – alles Rechtslenker - nach Bremerhaven überführen sind starklar, nachdem sich jeder von ihnen überzeugt hat, dass Reifendruck sowie Öl- und Kühlwasserstand der anvertrauten Fahrzeuge in Ordnung sind.
Im Konvoi setzen sich die Dreiachser in Richtung Norden in Bewegung, gut 700 km Autobahn bzw. neun Stunden reine Fahrzeit liegen vor Ihnen. Am nächsten Morgen übergeben die Überführungsfahrer die Betonpumpen an die BLG Automobile Logistics ein Unternehmen, das sich in Bremerhaven auf das Be- und Entladen von Frachtschiffen spezialisiert hat.
Mittwoch, 6.30 Uhr: Noch bei Dunkelheit beginnt das Beladen der fast 200 m langen „Hual Tokyo“. Der speziell für den Autotransport gebaute Ro-/Ro-Frachter hat erst wenige Stunden zuvor aus dem englischen Newcastle kommend am Kai festgemacht. Während hochwertige PKW renommierter Automobil-Herstellern aus München, Augsburg und Stuttgart im Dutzend in dem riesigen Schiff verschwinden und – abhängig vom Bestimmungshafen - auf unterschiedliche Decks gefahren werden, sind die Mannschaften an anderer Stelle noch mit dem Löschen der für B
Gegen 7.30 Uhr beginnt das Verladen der Putzmeister-Autobetonpumpen. In Zweier- und Dreier-Gruppen werden sie vom 600 m entfernten Bereitstellungsplatz über eine relativ flache Bugrampe auf das Hauptdeck der „Hual Tokyo“ gefahren. Die Fahrer scheinen alles bewegen zu können, was mehr als vier Räder hat: 200-Tonnen Mining Trucks für Tagebaue, schwere Mobilkräne, Straßenfräsen, Kettenfahrzeuge oder auch Autobetonpumpen – alles muss auf engstem Raum positioniert und sicher verzurrt werden. Die insgesamt etwa 150 LKW und schweren Nutzfahrzeuge sind relativ schnell an Bord untergebracht, das Verladen der fast 2.500 PKW zieht sich bis in den Abend hin. Gegen 23 Uhr legt die „Hual Tokyo“ ab. Die Fahrt wird über Southampton, und Le Havre durchs Mittelmeer in den Suezkanal gehen. Nach Stopps in Singapur, Hongkong und Taichung (Taiwan) wird der schwimmende Autotransporter nach 30-tägiger Seereise im Hafen von Toyohashi (Nähe Tokio) erwartet.
Langer Seeweg
Die 2004 in Dienst gestellte „Hual Tokyo“ ist als Ro/Ro-Frachter konzipiert, d.h. das Schiff nimmt nur selbstfahrende Fracht an Bord („roll on / roll off“). Das Schiff mit einer Verdrängung von 57.280 Bruttoregistertonnen fährt unter norwegischer Flagge und misst ca. 32 m in der Breite und 199 m in der Länge. Auf zwölf Decks verfügt die „Hual Tokyo“ über eine Fläche von ca. 54.300 m², Platz genug für 6.100 PKW. Die 24-köpfige Besatzung ist in Einzelkabinen untergebracht und besteht überwiegend aus Filipinos.
Der direkte Seeweg von Bremerhaven ins japanische Toyohashi beträgt ca. 11.400 Seemeilen, das entspricht rund 21.100 km. Aufgrund der fünf Zwischenstopps verlängert sich der Transportweg entsprechend. Dennoch benötigt die „Hual Tokyo“ kaum mehr als vier Wochen Fahrzeit. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 Knoten (37 km/h) liegt der Kraftstoffverbrauch (Schweröl) bei etwa 60.000 l pro Tag (2.500 l/Stunde). Die Frachtkosten für eine Autobetonpumpe der 30-Meter-Klasse werden mit ca. 7.000 € angegeben.
Dass dieser Tage gleich zehn Autobetonpumpen auf die 21.000 km lange Seereise in Richtung Tokio geschickt wurden, ist eher die Ausnahme und war gleichzeitig ein faszinierendes Beispiel für umsichtige Planung und reibungsloser Kooperation zwischen allen Beteiligten.
Montag, 15.30 Uhr: Sechs Autobetonpumpen M 28 und vier Maschinen des Typs M 36 stehen in zwei 5er Reihen abfahrbereit auf dem PM-Firmengelände. Die Fahrer von GERBER Transfer und Logistik, die im Auftrag der Spedition FR. MEYERS’S SOHN International Logistics die zehn Autobetonpumpen – alles Rechtslenker - nach Bremerhaven überführen sind starklar, nachdem sich jeder von ihnen überzeugt hat, dass Reifendruck sowie Öl- und Kühlwasserstand der anvertrauten Fahrzeuge in Ordnung sind.
Im Konvoi setzen sich die Dreiachser in Richtung Norden in Bewegung, gut 700 km Autobahn bzw. neun Stunden reine Fahrzeit liegen vor Ihnen. Am nächsten Morgen übergeben die Überführungsfahrer die Betonpumpen an die BLG Automobile Logistics ein Unternehmen, das sich in Bremerhaven auf das Be- und Entladen von Frachtschiffen spezialisiert hat.
Mittwoch, 6.30 Uhr: Noch bei Dunkelheit beginnt das Beladen der fast 200 m langen „Hual Tokyo“. Der speziell für den Autotransport gebaute Ro-/Ro-Frachter hat erst wenige Stunden zuvor aus dem englischen Newcastle kommend am Kai festgemacht. Während hochwertige PKW renommierter Automobil-Herstellern aus München, Augsburg und Stuttgart im Dutzend in dem riesigen Schiff verschwinden und – abhängig vom Bestimmungshafen - auf unterschiedliche Decks gefahren werden, sind die Mannschaften an anderer Stelle noch mit dem Löschen der für B
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remerhaven bestimmten Fracht beschäftigt. Gegen 7.30 Uhr beginnt das Verladen der Putzmeister-Autobetonpumpen. In Zweier- und Dreier-Gruppen werden sie vom 600 m entfernten Bereitstellungsplatz über eine relativ flache Bugrampe auf das Hauptdeck der „Hual Tokyo“ gefahren. Die Fahrer scheinen alles bewegen zu können, was mehr als vier Räder hat: 200-Tonnen Mining Trucks für Tagebaue, schwere Mobilkräne, Straßenfräsen, Kettenfahrzeuge oder auch Autobetonpumpen – alles muss auf engstem Raum positioniert und sicher verzurrt werden. Die insgesamt etwa 150 LKW und schweren Nutzfahrzeuge sind relativ schnell an Bord untergebracht, das Verladen der fast 2.500 PKW zieht sich bis in den Abend hin. Gegen 23 Uhr legt die „Hual Tokyo“ ab. Die Fahrt wird über Southampton, und Le Havre durchs Mittelmeer in den Suezkanal gehen. Nach Stopps in Singapur, Hongkong und Taichung (Taiwan) wird der schwimmende Autotransporter nach 30-tägiger Seereise im Hafen von Toyohashi (Nähe Tokio) erwartet.
Langer Seeweg
Die 2004 in Dienst gestellte „Hual Tokyo“ ist als Ro/Ro-Frachter konzipiert, d.h. das Schiff nimmt nur selbstfahrende Fracht an Bord („roll on / roll off“). Das Schiff mit einer Verdrängung von 57.280 Bruttoregistertonnen fährt unter norwegischer Flagge und misst ca. 32 m in der Breite und 199 m in der Länge. Auf zwölf Decks verfügt die „Hual Tokyo“ über eine Fläche von ca. 54.300 m², Platz genug für 6.100 PKW. Die 24-köpfige Besatzung ist in Einzelkabinen untergebracht und besteht überwiegend aus Filipinos.
Der direkte Seeweg von Bremerhaven ins japanische Toyohashi beträgt ca. 11.400 Seemeilen, das entspricht rund 21.100 km. Aufgrund der fünf Zwischenstopps verlängert sich der Transportweg entsprechend. Dennoch benötigt die „Hual Tokyo“ kaum mehr als vier Wochen Fahrzeit. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 Knoten (37 km/h) liegt der Kraftstoffverbrauch (Schweröl) bei etwa 60.000 l pro Tag (2.500 l/Stunde). Die Frachtkosten für eine Autobetonpumpe der 30-Meter-Klasse werden mit ca. 7.000 € angegeben.
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